Phylogenese

Die Phylogenese wird im Allgemeinen als stammesgeschichtliche Entwicklung aller Lebewesen bezeichnet. Hierbei werden auch alle Verwandschaftsgruppen und die dazugehörigen Ebenen der biologischen Systematik, miteinbezogen. Diese Bezeichnung wird normalerweise ausschließlich im Bereich der Evolution verwendet und erläutert zudem gewisse Merkmale über den Verlauf der Entwicklungsgeschichte.

 

Phylogenese

Die Phylogenese wird als stammesgeschichtliche Entwicklung aller Lebewesen bezeichnet.

Es gibt diverse Möglichkeiten der Phylogenese, die ebenfalls vielseitig in der allegmeinen, biologischen Forschung, vorgenommen werden. Als Gegenstück existiert noch die Syphylogenese, die die interdependente Entwicklung eines Lebewesens im Detail beschreibt. Im Bezug auf die Phylogenese tritt ebenfalls häufig die Ontogenese und die Psychoanalyse auf. Beide Fachrichtungen beschreiben gewisse Vorgänge in der Evolutionsbiologie. Die Ontogenese beschreibt den strukturellen Wandel einer Einheit und die Psychoanalyse, ist das Erklärungsmodell der Gesamtheit der menschlichen Psyche, basierend auf die Theorien von dem Neurologen Sigmund Freud. Der deutsche Zoologe Ernst Haeckel beschäftigte sich bereits im frühen 20. Jahrhundert mit der Evolution und den dazugehörigen Komponenten, wie beispielsweise die allgemeine Psychoanalyse. Er forschte außerdem viel zum Thema Ökologie und beschäftigte sich mit Stambäumen und deren Zusammenhängen. Er postulierte damals als Erster den Ursprung der Organismen und stellte diese mit Hilfe von Phylogrammen dar. Mit dieser Arbeit trug er viel zu dem heutigen Stand der Wissenschaft bei.

Anwendung der Phylogenese in der Wissenschaft

Zu den erprobtesten Methoden der Phylogenese gehören folgende Positionen:

  • die Auswertung von Fossilien
  • der Vergleich von rezenten Lebewesen
  • die Ontogenese rezenter Lebewesen
  • die DNA-Analyse

All diese Methoden sind für die Forschung sehr wichtig und werden stets erweitert, sodass es Fortschritte in der biologischen Forschung geben kann. Dies geschieht bereits seit über Hundert Jahren, sehr erfolgreich und bringt die Wissenschaft auf den neuesten Stand. Allgemeine Verwandtschaftsverhältnisse können beispielsweise durch einen phylogenetischen Baum erstellt werden. Dieser zeigt die evolutionären Beziehungen von zwei Arten oder Einheiten in der Natur. Mit Hilfe dieser Methode können Entartungen oder gar Mutationen nachvollzogen werden. Die Forschung kann jedoch nicht ohne Belege erfolgen. Daher sind die Forscher immer wieder daran interessiert, neue Beweise oder Nachweise zu finden, um Fortschritte mit Hilfe der Phylogenese, machen zu können.

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